«Moorgang», 2009
«Nur e tote Henk isch e guete Henk!» Fünf Mitglieder der Familie Henk treffen sich auf Einladung ihres Anwaltes, Mortimer Crayle, im Monument-House, ihrem Familiensitz inmitten eines Moores. Vordergründig geht es um das Erbe der Familie, das offiziell noch nicht verteilt werden dürfte. Tatsächlich sind aber einige nur am eigenen Profit interessiert. So geht es nicht lange, bis der erste «Erb-Konkurrent» das Zeitliche segnet – nicht wirklich etwas Aussergewöhnliches bei den Henks. Nebst den Familienmitgliedern sind aber auch scheinbar Unbeteiligte in Lebensgefahr. Fotoalbum
Gschtürm im Schtägehuus, 2008
Im Mehrfamilienhaus des Metzgermeisters Hartmann wohnen gewöhnliche Frauen und Männer und fristen ein mehr oder weniger friedliches Nebeneinander. Bis der eben neu eingezogene ältere Mieter, Eduard Brunner, und seine Nachbarin, Hanna Knöpfli, entgegen der Hausordnung Untermieter aufnehmen. Dies bringt vor allem die «gerne alles wissende» und sehr neugierige Meta Boll auf den Plan. Ihr Wissensdurst kennt keine Grenzen und die durch «Nachforschungen» errungenen Indizien sorgen nicht nur bei ihr für einige Verwirrungen.
Fotoalbum
Unerwarteti Gescht, 2007
Der Schriftsteller Peter Held kommt in ein einsames, altes Haus, um seinen neusten Roman - einen Krimi, in dem er viele bekannte Figuren wie den Butler oder das Zimmermädchen wieder aufleben lässt - fertig zu schreiben. Überraschenderweise erscheinen alle diese Figuren plötzlich im Zimmer und beginnen, die Situation zu beherrschen. Eine versucht sogar, Peter Held zu ermorden. Fotoalbum
De Neurose-Kavalier, 2006
Psychotherapie ist zu einer Dienstleistung mit ständig steigender Nachfrage geworden. Doch für den Laien sind Wissenschaft und Scharlatanerie im Supermarkt der Psychotherapie nur schwer zu unterscheiden. Ausgerechnet in diese Gefilde verirrt sich der Warenhausdieb Felix Bollmann. Per Zufall wird er in eine psychotherapeutische Praxis eingeschleust und auf die Kundschaft losgelassen. Fotoalbum
Ds Schmocker Lisi, 2005
Zum 60 Jubiläum der Kyburgbühne Thun haben wir Sie ins Bern des letzten Jahrhunderts entführt: Wir spielten im Frühling 2005 das Berndeutsche Lustspiel Ds Schmocker Lisi nach Otto von Greyerz. Die Kyburgbühne hat das Stück nach der Novelle Im alten Füfefüfzgi von Rudolf von Tavel bereits im 1958 und im 1982 inszeniert. Fotoalbum
Ds Interview, 2004
Ds Interview von Karlheinz Komm spielt im Departement der Regierungsrat-Adjunktin Dr. Zäch-Sulzer. Dort herrscht Aufregung: Archivarin Heidi Peter soll in Pension gehen, lässt ihr die Chefin am Morgen ihres 60. Geburtstages ausrichten. Der Besuch eines jungen Journalisten bringt aber eine unvorhergesehene Wende: Als Chefin verkleidet gibt Heidi Peter das gewünschte Interview und spricht offen über ihre Meinung zu aktuellen sozialen Problemen. Die Sensation ist perfekt, Verwirrung und Ärger sind für die engherzige Chefin programmiert.
D Million im Ehebett, 2003
Mit D Million im Ehebett von Hans Gmür brachte die Kyburgbühne Thun einen echten Schwank auf die Bühne. Die Geschichte nimmt ihren Anfang mit einem Seitensprung der verheirateten Eva Morf mit einem Bankbeamten. Ausgerechnet in diesem Moment wird die Bank nebenan überfallen; und alle Spuren führen die Polizei ins Haus der Morfs! Die Stube der Eheleute wird zum Schauplatz der gesamten - von Habgier geprägten - Handlung.
Di zwöuf Gschworene, 2002
Ist der Angeklagte des Mordes schuldig oder nicht? Diese Frage mussten sich zwölf Geschworene hinter verschlossenen Türen stellen. Mit dem ernsten Stück Di zwöuf Gschworene von Reginald Rose und Horst Budjuhn hat die Kyburgbühne eingefahrene Wege verlassen und Neues, Ungewohntes ausprobiert.
Hürat mit Näbewürkige, 2001
Was passiert, wenn ein flotter Bauernsohn eine Adelige aus der Stadt zur Frau nimmt? Zu Ehren von Arthur Wüthrich, dem Preisträger des Thuner Theaterpreises 2000, brachte die Kyburgbühne als schmackhaften Theaterleckerbissen seine Komödie Hürat mit Näbewürkige (Happy End im Purehus) auf die Bühne. Turbulente Überraschungen waren vorprogrammiert, als die noble Verwandtschaft auf dem Lindenhof erschien!
Säg doch eifach ja, 2000
Säg doch eifach ja wünscht man sich wohl am sehnlichsten, wenn man seiner Herzallerliebsten einen Heiratsantrag macht. Doch was, wenn der Antrag Verwicklungen und Missverständnisse auslöst? Mit der lustigen und unbeschwerten Boulevardkomödie Säg doch eifach ja von John Chapmann und Anthony Marriot liess die Kyburgbühne zwei Stunden lang den Alltag vergessen!
Gspässigi Lüt, 1999
Wer ist eigentlich verrückt? Um diese Frage dreht sich die Komödie Gspässigi Lüt des Amerikaners John Patrick. Weil sie eine Stiftung für sinnlose Wünsche gründen will, weisen drei Kinder ihre Stiefmutter in die Villa Waldfrieden ein. Doch bald benehmen sich die Stiefkinder gspässiger, als die Patienten der Klinik.
Mit beschte Referänze, 1998
Der unscheinbare Buchhalter Josef Nötzli arbeitet seit über 25 Jahren für dieselbe Firma. Eines Tages findet er auf der Toilette ein herrenloses Empfehlungsschreiben des Ministers an den Konzernchef. Prompt wird der Finder in Mit beschte Referänze von Hans Schubert dank des Schreibens zum Direktor befördert. Doch als die Verwechslung offenbar wird, stürzt er umso tiefer.
De Brütigam vo minere Frou, 1997
Das Ehepaar Theo und Nelly Schröder feiert seinen ersten Hochzeitstag. Doch ausgerechnet an jenem Abend kommt Onkel Archibald aus Kanada zu Besuch. Er weiss nichts von der Heirat und glaubt, Nelly werden seinen Adoptivsohn Toby heiraten. So beginnt im Lustspiel De Brütigam vo minere Frou von O. Schwarz und G. Lengbach eine Folge von unglücklichen Notlügen.
Stücke vor 1997
- Underwägs, Hans Stalder, 1996
- Ds Amtsgricht vo Waschliwil,
Fritz Moser/Rudolf Stalder, 1995
- Schatz, i bi daa, Popplewell/J. Zai, 1994
- Chrüzworträtsel, Hans Stalder, 1993
- Der Herr Topas, Pagnol/Rudolf Stalder, 1992
- Witfroue, L. Thoma/R. Büchler, 1991
- Alles us Liebi, Harry Steinmann, 1990
- Aaberot, Arthur Wüthrich, 1989
- Hansjoggeli der Erbvetter, Simon Gfeller, 1987
- Der Stüürverweigerer, Roger Schneider, 1986
- Oberamtmann Effinger, Walter Eschler, 1985
- Streik im Narrehus, Jakob Stebler, 1984
- Vogel friss oder stirb, Cäsar von Arx, 1983
- Ds Schmocker Lisi, Otto von Greyerz, 1982
- Galgevögel, Werner Gutmann, 1981
- Der Wunderdokter, Paul Schenk, 1979
- Bunz, Jakob Stebler, 1978
- Steibruch, Albert J. Welti, 1977
- Barbara, Heinrich Künzi, 1976
- Tüflisches Chrut, Walter Eschler, 1975
- Früehlig im Buechehof, Maximilian Vitus, 1974
- Einzelgänger, Jakob Stebler, 1974
- Der Schärer-Micheli, Ernst Balzli, 1973
- S'Trixli weiss, was es will, Fritz Ritter, 1972
- Fahnder Hunziker, Werner Gutmann, 1971
- Oberamtmann Effinger, Walter Eschler, 1970
- Füf Cherzli, Jakob Stebler, 1969
- Hansjoggeli der Erbvetter, Simon Gfeller, 1968
- Geld und Geist, Simon Gfeller, 1967
- Ds Verspräche, Emil Balmer, 1966
- Steibruch, Albert J. Welti, 1965
- Der Stüürverweigerer, Roger Schneider, 1964
- Läbig Schueh, Hans Wagner, 1963
- E Schatte fallt, es Liecht geit uf,
Alfred Fankhauser, 1962
- E Schatte fallt, es Liecht geit uf,
Alfred Fankhauser, 1961
- Zugvögel, Heinrich Künzi, 1960
- Wüethrich Chrischtes Mäde, Paul Schenk, 1959
- E gmachte Maa, Rudolf Balmer, 1959
- Ds Schmocker Lisi, Otto v. Greyerz, 1958
- Eine vo dr Landstrass, Otto Wolf, 1958
- Auto-Stop, Jakob Stebler, 1957
- Tüflisches Chrut, Walter Eschler, 1957
- S'Trixli weiss, was es will, Fritz Ritter, 1956
- Fahnder Hunziker, Werner Gutmann, 1956
- Steibruch, Albert J. Welti, 1955
- Ds Sühniswyb, H.R. Balmer, 1955
- Hansjoggeli der Erbvetter, Simon Gfeller, 1954
- Ds heilig Füürli, Emil Balmer, 1954
- Barbara, Heinrich Künzi, 1953
- Ds Hagmatt-Jümpferli, Ernst Balzli, 1953
- Wie Jowägers Jakobli gwybet het,
Hans Corrodi, 1952
- Streik im Narrehus, Jakob Stebler, 1952
- Anna, die Magd, S.H. Mosenthal, 1951
- Näbel über em See, Jakob Stebler, 1950
- Ds Dorngrüt, Hans Corrodi, 1949
- Vogel friss oder stirb, Cäsar von Arx, 1948
- Der Chlupf, Otto v. Greyerz, 1948
- Die zwöiti Frou, Emil Balmer, 1947
- Daheime, Hans Wagner, 1947
- Hansjoggeli der Erbvetter, Simon Gfeller, 1946
- Steibruch, Albert J. Welti, 1945
