SZENENGEZWITSCHER
Mit diesem Informationsblatt will der Vorstand der Kyburgbühne seine
Aktiv- und Passivmitglieder sowie Freunde des Theaters in einem
jährlichen Zyklus über das Geschehen im Verein orientieren.
Einige Schlagzeilen der sechsten Ausgabe:
- Ehrungen und Dank
- Vereinsausflug 2011
- Das Portrait: Pia Abplanalp

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Szenengezwitscher 2 (pdf)
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HISTORIE
Am Anfang war die «Hartmann-Bühne»
Ein gewisser René Studer hat im Jahr 1943 oder 1944 in Thun eine
kleine Theatergruppe ins Leben gerufen. Sie setzte sich aus blutjungen
Enthusiasten zusammen, die von einer grossen schauspielerischen
Karriere träumten. Die «Hartmann-Bühne» spielte ausschliesslich
Einakter und Sketches. Doch der finanzielle Erfolg blieb den Darbietungen
versagt. Für die Schauspieler war klar: «So kann das nicht weitergehen.»
Zwei Franken Mitgliederbeitrag
Am 29. Juli 1945 wurde das Heimatschutztheater
Thun (heute Kyburgbühne)
gegründet. Der neue Verein übernahm die Schulden der «Hartmann-Bühne»,
die aufgelöst wurde. Die Mitgliederbeiträge betrugen damals zwei
Franken für Aktivmitglieder und sechs Franken für Passivmitglieder.
«Wir waren von einem unbändigen Idealismus beseelt, und wollten
nichts anderes, als auf die Bretter stehen, die scheinbar die Welt
bedeuten», erinnert sich der langjährige Regisseur Theo Melliger.
Das Ziel war, gutes Volkstheater möglichst gut auf die Bühne zu
bringen.
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Endlich ein echtes Theater
Nach jahrzehntelangen Auftritten im «Freienhof», und in den altehrwürdigen
Gasthöfen Emmental und Sädel, zog das Heimatschutztheater Thun
1988/89 in das Kleintheater Alte Oele um. Damit wurde vor allem
für die älteren Kämpen ein uralter Traum Wirklichkeit: Endlich
ein echtes Theater, klein aber fein, ganz einfach ein Bijou!
Seit 1996 mit einem neuen Namen
Nach 50 Jahren Heimatschutztheater wurde der Name geändert in
Kyburgbühne Thun. Unter diesem Namen tritt der Verein seit 1996
auf. «Es ist für uns eine wichtige Aufgabe, unser Mundart- und
Volkstheater auch unter dem
Theater, klein aber fein, ganz einfach ein Bijou!
Seit 1996 mit einem neuen Namen
Nach 50 Jahren Heimatschutztheater wurde der Name geändert in
Kyburgbühne Thun. Unter diesem Namen tritt der Verein seit 1996
auf. «Es ist für uns eine wichtige Aufgabe, unser Mundart- und
Volkstheater auch unter dem neuen Namen Kyburgbühne Thun als wertvolles
Kulturgut zu erhalten und zu fördern», sagt Präsident Daniel Anderes.
Bei der Auswahl der Theaterstücke brauche es den Mut, Neues zu
erschliessen, aber gleichzeitig auch das richtige Mass einzuhalten
und wenn nötig sich auf das Bewährte zu besinnen.
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