2010: Charlys Tante
2010: Charlys Tante

2009: Moorgang
2009: Moorgang

2008: Gschtürm im Schtägehus
2008: Gschtürm im Schtägehus

Szenengezwitschter Nr. 4

Mit diesem Informationsblatt will der Vorstand der Kyburgbühne seine Aktiv- und Passivmitglieder sowie Freunde des Theaters in einem jährlichen Zyklus über das Geschehen im Verein orientieren.
Einige Schlagzeilen der zweiten Ausgabe:
- Die andere Seite: Hinter der Bühne
- Vereinsausflug: Bäuerlich-Olympische Spiele 2009 auf dem Ballenbeg
- Das Portrait: Therese Weber
Szenengezwitscher 4 (pdf)

Im Archiv:
Szenengezwitscher 2 (pdf)
Szenengezwitscher 1 (pdf)
Szenengezwitscher 3 (pdf)

Am Anfang war die «Hartmann-Bühne»

Ein gewisser René Studer hat im Jahr 1943 oder 1944 in Thun eine kleine Theatergruppe ins Leben gerufen. Sie setzte sich aus blutjungen Enthusiasten zusammen, die von einer grossen schauspielerischen Karriere träumten. Die «Hartmann-Bühne» spielte ausschliesslich Einakter und Sketches. Doch der finanzielle Erfolg blieb den Darbietungen versagt. Für die Schauspieler war klar: «So kann das nicht weitergehen.»

Zwei Franken Mitgliederbeitrag

Am 29. Juli 1945 wurde das Heimatschutztheater Thun (heute Kyburgbühne) gegründet. Der neue Verein übernahm die Schulden der «Hartmann-Bühne», die aufgelöst wurde. Die Mitgliederbeiträge betrugen damals zwei Franken für Aktivmitglieder und sechs Franken für Passivmitglieder. «Wir waren von einem unbändigen Idealismus beseelt, und wollten nichts anderes, als auf die Bretter stehen, die scheinbar die Welt bedeuten», erinnert sich der langjährige Regisseur Theo Melliger. Das Ziel war, gutes Volkstheater möglichst gut auf die Bühne zu bringen.

Endlich ein echtes Theater

Nach jahrzehntelangen Auftritten im «Freienhof», und in den altehrwürdigen Gasthöfen Emmental und Sädel, zog das Heimatschutztheater Thun 1988/89 in das Kleintheater Alte Oele um. Damit wurde vor allem für die älteren Kämpen ein uralter Traum Wirklichkeit: Endlich ein echtes Theater, klein aber fein, ganz einfach ein Bijou!

Seit 1996 mit einem neuen Namen

Nach 50 Jahren Heimatschutztheater wurde der Name geändert in Kyburgbühne Thun. Unter diesem Namen tritt der Verein seit 1996 auf. «Es ist für uns eine wichtige Aufgabe, unser Mundart- und Volkstheater auch unter dem neuen Namen Kyburgbühne Thun als wertvolles Kulturgut zu erhalten und zu fördern», sagt Präsident Daniel Anderes. Bei der Auswahl der Theaterstücke brauche es den Mut, Neues zu erschliessen, aber gleichzeitig auch das richtige Mass einzuhalten und wenn nötig sich auf das Bewährte zu besinnen.